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30.10.2001

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Handys: Weniger Absatz - Starke Einbußen

Handys: Weniger Absatz - Starke Einbußen
Der Handy-Markt in Deutschland wird in diesem Jahr massiv einbrechen. Die Zahl der verkauften Geräte wird nicht einmal annähernd die Werte des Vorjahres erreichen. Diese düstere Prognose machte Motorola, einer der weltgrößten Hersteller von Mobiltelefonen. Auf dem deutschen Markt, dem wichtigsten europäischen Absatzort für Mobiltelefone, werden in diesem Jahr nur 18 Millionen Handys verkauft, berichtet die "Financial Times Deutschland". Im vergangenen Jahr seien es noch 30 Millionen gewesen. Erst im nächsten Telefone werde sich sich der Markt wieder leicht erholen, zitiert das Blatt den Deutschlandchef von Motorola, Norbert Quinkert. Der Einbruch sei vor allem auf geänderte Verkaufsstrategien bei den Mobilfunkbetreibern zurückzuführen. Die Preise für die Telefone seien gestiegen, weil T-Mobile, D2-Vodafone, E-Plus und Viag Interkom die Geräte nicht mehr subventionierten. Außerdem sei der Markt gesättigt. In Deutschland gebe es bereits mehr Handys als Festnetzanschlüsse. Die Hoffnung der Hersteller richte sich nun auf neue Produkte in der Mobilfunktechnologie GPRS, die raschere Datenübertragung ermöglicht. Auch die dritte Mobilfunkgeneration UMTS soll den Umsatz ankurbeln.

 

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