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21.08.2006

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Happy Birthday! - Die SIM-Karte wird 15

Happy Birthday! - Die SIM-Karte wird 15
Keine andere Smart Card hat bisher eine derart globale Verbreitung gefunden wie das Subscriber Identity Module (SIM). Seit ihrer Markteinführung vor 15 Jahren hat die SIM-Karte stark an Leistungsfähigkeit hinzu gewonnen. Anfangs diente sie zunächst "nur" der Sicherheit und Personalisierung in GSM-Netzen, heute macht sie das Handy zu einem vielfältig einsetzbaren, sicheren Terminal für den Mobilfunkkunden.

Der Münchner Technologiekonzern Giesecke & Devrient (G&D) hat sich von Anfang an maßgeblich an der Entwicklung der SIM-Karte beteiligt und ist heute der weltweit zweitgrößte SIM-Lieferant. Diesen Sommer feiert das Unternehmen ein besonderes Ereignis: Vor 15 Jahren wurden die ersten kommerziell eingesetzten SIM-Karten an das finnische Mobilfunkunternehmen Elisa geliefert, das damals noch Radiolinja hieß. In einer feierlichen Zeremonie gratulierte Dr. Klaus Vedder, Leiter der Division Telecom bei G&D, den Unternehmensvertretern von Elisa in Helsinki zu diesem Geburtstag.

Am Anfang ihrer Entstehungsgeschichte war die SIM-Karte dazu bestimmt, die Mobiltelefonie in GSM-Netzen ebenso sicher zu machen wie das Telefonieren im Festnetz. Dazu sollte sie die Identität des Mobilfunkkunden eindeutig feststellen, um den Missbrauch mobiler Netzwerke zu vermeiden. Außerdem sollte sie die Vertraulichkeit der Nutzerdaten gewährleisten. Zweites, wichtiges Funktionsmerkmal war ihre Flexibilität: Die SIM-Karte ließ sich bei einem Handywechsel einfach weiter verwenden.

Die ersten SIM-Karten kosteten 1991 ungefähr 15 Euro und hatten eine sehr geringe Speicherkapazität von nur drei Kilobyte für spezifische Nutzerdaten sowie eine relativ begrenzte Rechenleistung. Die heutzutage meistverkaufte SIM-Karte bietet 64 Kilobyte dieses Speicherplatzes und ist zu einem Bruchteil des Preises von 1991 zu haben. Die Kombination mit klassischen Speichermedien (Flash-Memory) erweitert das Aufgabenspektrum der Karte deutlich. Mit Speicherkapazitäten im Mega- beziehungsweise Giga-Bereich wird sie zu einem standardisierten Medium für eine Vielzahl sicherer, mobiler Mehrwertdienste wie Entertainment, Payment und Ticketing. Die kommende Hochgeschwindigkeits-Schnittstelle zwischen SIM Karte und Mobiltelefon wird auch eine effiziente digitale Rechteverwaltung für herunter geladene Dateien ermöglichen.

"In den vergangenen Jahren konnten wir mit der SIM-Karte viel für die mobile Kommunikation bewegen. Der Ausblick in die Zukunft ist viel versprechend: Mit unserer GalaxSIM-Karte mit bis zu 512 Megabyte Speicherkapazität ermöglichen wir das Speichern von Musikdateien, Videoclips, aber auch von umfangreichen Telefonbüchern. ProxSIM, die SIM-Karte von G&D mit Kontaktlos-Schnittstelle, kann Daten berührungslos zwischen dem Handy und einem Lesegerät austauschen. Die G&D SIM-Karten von heute machen das Mobiltelefon zu einem vielfältig einsetzbaren Lifestyle-Tool und vor allem zu einem persönlichen Sicherheitsinstrument. Ich bin sicher, dass die SIM-Karte in Zeiten steigender Sicherheitsbedürfnisse ihre Schlüsselrolle als sicheres, austauschbares Modul im Besitz des Netzbetreibers noch weiter ausbauen wird", sagt Dr. Klaus Vedder, Leiter der Division Telekommunikation bei G&D.

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