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16.02.2005

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Internetwirtschaft kommt wichtigen Schritt im Kampf gegen Spam voran

Internetwirtschaft kommt wichtigen Schritt im Kampf gegen Spam voran
Die deutsche Internetwirtschaft ist im Kampf gegen unerwünschte Werbe-Mails (Spam) einen entscheidenden Schritt vorangekommen. Die vom Verband der deutschen Internetwirtschaft und dem Deutschen Direktmarketing Verband e.V. (DDV) ins Leben gerufene Positiv-Liste für den deutschen E-Mail-Markt hat planmäßig den Probebetrieb aufgenommen.

Mit der Positiv-Liste wird sichergestellt, dass E-Mail- Empfänger einerseits besser vor Spam geschützt werden und andererseits Personen diejenigen E-Mails erhalten, die sie selbst angefordert haben, und die heute in vielen Spam-Filtern versehentlich abgeblockt werden.

An dem Probetrieb beteilen sich die beiden Internet Service Provider (ISP) Freenet und GMX (1&1 Internet sowie Schlund + Partner folgen in Kürze) sowie die E-Mail-Massenversanddienstleister inxmail, eCircle und promio.net. Die drei E-Mailversender haben sich verpflichtet, nur erlaubte und erwünschte E-Mail-Kampagnen auf ihren Plattformen zuzulassen. Sie unterwerfen sich dabei den Qualitätskriterien und der Kontrolle der von eco und DDV formierten Certified Sender Alliance (CSA). Im Gegenzug haben Freenet und GMX zugesichert, die von inxmail, eCircle und promio.net eingelieferten E-Mailsendungen an die Empfänger direkt auszuliefern und nicht vorab ihre Spamfilter durchlaufen zu lassen. Auf beiden Seiten - ISP und Versender - erwarten eco und DDV rasch weitere Teilnehmer.

Eine Aufnahme in die Positiv-Liste können ausschließlich Versender beantragen, die den von eco und DDV herausgegebenen Richtlinien für die Verbreitung von E-Mails entsprechen und sich damit gesetzeskonform verhalten und ein hohes Qualitätsniveau erfüllen. Das CSA-Kontrollgremium der beiden Verbände überwacht die strikte Einhaltung der Richtlinien für den korrekten E-Mail-Versand. Mit dem Projekt wird erstmals ein standardisiertes Verfahren mit einer zentralen Anlaufstelle sowohl für Volumenversender wie auch für Internet Service Provider geschaffen. Auf dieser Grundlage können die ISPs in Deutschland ihre Anti-Spam-Filter optimieren, um Verbraucher und Firmen wirkungsvoll zu schützen, und gleichzeitig zu gewährleisten, dass die E-Mails der teilnehmenden Versender zum Empfänger gelangen. Weitere Informationen über das Projekt stehen im Internet unter www.eco.de/whitelist.

 

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