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04.10.2001

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Kein 100-prozentiger Schutz beim Home-Banking

Kein 100-prozentiger Schutz beim Home-Banking
Das Risiko, beim Home-Banking Opfer einer kostspieligen Hackerattacke zu werden, scheint nach wie vor groß. Bis zu einer Höhe von acht Millionen Mark schätzen Insider wie Andy Müller-Maguhn vom Chaos Computer Club (CCC) die Schadensfälle in Deutschland, die von den Banken meist unter der Hand geregelt und nicht öffentlich werden. Experten gehen davon aus, dass findige Computer-Cracks fremde Konten sogar mit gewöhnlichen Notebooks oder datenfähigen Handys anzapfen können. Vor kurzem drangen Hacker vor laufenden TV-Kameras in den zentralen Computer der Hypovereinsbank in München ein. Das Telekommunikationsmagazin connect hat jetzt sieben Sicherheitsmaßnahmen empfohlen, die beim Home-Banking für den Consumer den höchstmöglichen Schutz garantieren. Grundsätzlich sollte auf dem PC die aktuellste Version eines Viren-Programms installiert sein, so connect. Schutz gegen sogenannte "Trojanische Pferde" - das sind meist über E-Mail eingeschleuste Spionage-Programme - bietet eine "Personal Firewall" - zu haben etwa über www.symantec.de. Wichtig ist auch ein aktueller Web-Browser mit mindestens 128 Bit, der über die neueste Verschlüsselungs-Version verfügt, einen Sicherheitscheck gibt es unter www.warentest.de. E-Mails unbekannter Herkunft sollten nicht nicht geöffnet werden - oder erst nach dem Speichern auf einem Computer ohne Web-Zugang. Die von der Bank ausgegebenen PIN- und TAN-Nummern dürfen niemals auf dem PC gespeichert werden. Bei Fehlermeldungen oder Verzögerungen nach deren Eingabe sollte der Vorgang sofort abgebrochen und das Bankinstitut informiert werden. Darüber hinaus rät das Magazin, regelmäßig alle Online-Kontoauszüge zu überprüfen und zur eigenen Absicherung mit der Bank ein Limit für die maximale Höhe von Überweisungen vom eigenen Konto zu vereinbaren.

 

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