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12.11.2006

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Mobile Videoplayer werden immer beliebter

Mobile Videoplayer werden immer beliebter
Ob im Zug, in der U-Bahn oder im Flugzeug - immer mehr Bundesbürger entdecken den Spaß an der audiovisuellen Unterhaltung außerhalb der eigenen vier Wände. So meldet die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) rasch wachsende Verkaufszahlen von mobilen Videoplayern.

Für 2006 erwartet die Branche einen Absatz von rund 315.000 multimedialen Taschenspielern. Im Jahr zuvor wiesen die Statistiken erst 113.000 verkaufte Exemplare dieser Geräteart aus. Der Aufwärtstrend setzt sich ebenso eindrucksvoll fort: Für 2007 prognostiziert die gfu ca. 550.000 verkaufte Videoplayer, was einem Absatz-Wachstum von mehr als 75 Prozent entspricht.

Viele der neuen Video-Portis entstammen ursprünglich der MP3-Szene. Von Modellwechsel zu Modellwechsel erhielten sie zunächst Farbdisplays, dann immer öfter auch die erweiterte Elektronik-Ausstattung, um neben der digitalen Musik auch Digitalfotos und bewegte Bilder wiedergeben zu können. Neben Geräten im Hemdentaschen-Format, die Filme auf LCD-Schirmen im Format einer Visitenkarte zeigen, gibt es auch eine wachsende Anzahl von Playern mit größeren Schirmen bis hin zum Postkartenformat. Ihre Displays erreichen die Auflösung kleiner Fernseh-Bildschirme, und oft haben diese Geräte auch noch Organizer- und andere komfortable Computer-Funktionen an Bord.

Im Internet gibt es bereits ein rasch wachsendes Angebot an Videomaterial, das sich vom PC auf die kompakten Medienplayer kopieren lässt – von Musikvideos über Kinotrailer und komplette Spielfilme bis hin zu Podcasts, also zu audiovisuellen Eigenproduktionen, die Amateure zur freien Nutzung online veröffentlichen.

Websites mit einem auf die Taschenspieler zugeschnittenen, breiten kommerziellen Angebot an Spielfilmen und populären TV-Serien gibt es aktuell allerdings nur in den USA. Den wirtschaftlichen Durchbruch solcher Dienste im deutschsprachigen Raum erwartet die gfu im Jahr 2007. Bis dahin können sich mobile Videofans aber auch mit selbst erstelltem Material
behelfen: Immer mehr PC-Programme – vom Software-Videoplayer bis hin zu speziellen Video-Konvertern – machen aus selbst gedrehten Digitalvideos oder aus digitalen TV-Aufnahmen Videokonserven für unterwegs, die mit ihren digitalen Datenformaten und ihren Auflösungen exakt zu den Mobilplayern passen.

Wer aufwändige Vorarbeiten am Computer lieber meidet, der greift einfach ins DVD-Regal, um sich mit medialem Proviant für die Reise auszustatten. Auch die passenden Abspielgeräte erfreuen sich wachsender Beliebtheit: Für 2006 erwartet die gfu rund 400.000 verkaufte DVD-Portis, rund 55 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor. Immer öfter haben diese Geräte auch gleich noch Empfänger für das digitale Antennenfernsehen DVB-T an Bord. Und für 2007 prognostizieren die Marktforscher mehr als 500.000 verkaufte portable DVD-Player – Tendenz weiter steigend.

 

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