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30.09.2003

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Mobilfunkanbieter sehen WLAN (noch) als Nischenmarkt

Mobilfunkanbieter sehen WLAN (noch) als Nischenmarkt
Für die Mobilfunkbetreiber in Deutschland ist Wireless LAN derzeit ein reiner Nischenmarkt. "Allerdings einer, den wir sehr ernst nehmen", erklärten die Produktverantwortlichen für WLAN bei Vodafone D2, Dr. Michael Schauz

und E-Plus Mobilfunk, Sönke Peters, auf der Euroforum-Konferenz "Wireless LANs" in Köln.
Mobilfunknetzbetreiber wie auch Mobilfunkprovider sehen in der neuen Anschlusstechnik insbesondere eine hervorragende Möglichkeit, ihre Kunden an die mobile Datenkommunikation und UMTS heranzuführen, um dort neue Umsätze zu generieren. Zwar schreitet der Ausbau der Standorte in Deutschland zügig voran. Roaming und einheitliche Abrechnung über die Mobilfunkrechnung machen dem Markt aber offenbar deutlich mehr Probleme als erwartet. So betreibt der Service Provider Talkline eigene Hotspots lediglich zu Testzwecken.

Eine schnelle Flächendeckung dagegen will Talkline wie auch die meisten anderen Mobilfunkprovider über Roaming-Vereinbarungen mit den neuen WLAN-Netzbetreibern erreichen. "Unser Ziel ist es, dass sich der Kunde in jeden Hotspot in Deutschland und international einwählen und die Internet-Session über seine Mobilfunkrechnung abwickeln kann", erklärte Harald Kruse, Fachbereichsleiter Business Developement bei Talkline. Mit rund 20 Euro durchschnittlichem Umsatz je Kunde (ARPU) rechnet Danneboom dabei. Derzeit ist WLAN lediglich für Geschäftskunden bezahlbar und bringt unter dem Strich noch kein Geld ein. Auf längere Sicht zählen die Marktteilnehmer aber auf den Privatkunden, der am Hotspot künftig beispielsweise hochwertigen Content abrufen kann.

 

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