News

 

14.02.2007

4phones.de auf Twitter Dieser Artikel als Druckversion 

Mobilfunkanbieter verpflichten sich zum Jugendschutz

Mobilfunkanbieter verpflichten sich zum Jugendschutz
Europäische Mobilfunkunternehmen wollen künftig Minderjährige bei der Nutzung von Handys besser schützen. Darüber haben sich die führenden Mobilfunkanbieter in einer Vereinbarung mit der EU-Kommission verständigt. Die Unternehmen werden demzufolge an Zugangskontrollen für pornografische Inhalte arbeiten.

Zudem wollen sie sich an Aufklärungskampagnen für Eltern und Kinder beteiligen und die Bekämpfung illegaler Inhalte unterstützen. Die Mobilfunkbetreiber wiesen darauf hin, dass auch vor dem Hintergrund der freiwilligen Selbstverpflichtung die größte Verantwortung bei den Eltern liege. Diese müssten ihren Kindern einen sicheren Umgang mit dem Handy erklären.

Auch nach Ansicht der Erfurter Medienwissenschaftlerin Iren Schulz sollten sich Eltern und Lehrer mit der Handy-Nutzung des Nachwuchses auseinandersetzen. Immerhin 92 Prozent aller Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren besitzen ein oder mehrere Handys, wie der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest in der Studie "Jugend, Information, Multimedia" (JIM) 2006 ermittelte. Bleibt die Frage, wie verantwortungsvoll die jungen Nutzer mit der Technologie umgehen. Hier sieht Iren Schulz die Schule in der Pflicht: In einer Art Handy-Kunde sollte die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler gefördert werden.

Ähnliche Artikel

 

Newsletter abonnieren

Jede Woche top informiert!

Unser kostenloser Newsletter erscheint
wöchentlich und informiert Sie über aktuelle
Nachrichten aus dem Mobilfunk-Markt.
Das Abo kann jederzeit abbestellt werden.

Ihre E-Mail-Adresse