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12.02.2004

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Mobilfunkbetreiber: Doppelte Umsätze mit eigenen Geräten

Mobilfunkbetreiber: Doppelte Umsätze mit eigenen Geräten
Orange hat ausgerechnet, dass Handys, die individuell auf das Unternehmen abgestimmt und unter dem Firmennamen auf den Markt gebracht werden, doppelt so viel Umsatz einbringen wie serienmäßig produzierte.

Wie das Wall Street Journal (WSJ) berichtet, erwirtschaften Orange-Handys dem Unternehmen 100 Euro an durchschnittlichen Einnahmen pro Monat, serienmäßig produzierte nur 50 Euro.

Orange hat nach eigenen Angaben im letzten Jahr eine Mrd. Handys mit der Orange-Signatur verkauft. Die speziell eingerichteten Geräte sollen es den Kunden erleichtern, die Multimedia-Dienste des Unternehmens zu nutzen. Das WSJ erwartet aufgrund der besseren Umsatzergebnisse eine steigende Nachfrage nach den individuell eingerichteten Handys unter den Mobilfunkbetreibern Europas. Das könnte die Position der Handyhersteller wie Nokia erheblich schwächen.

Bisher nutzen neben Orange nur wenige Betreiber wie T-Mobile und Vodafone diese spezielle Service-Vermarktung. Noch sind die Handyverkäufer davon überzeugt, dass die Kunden sich erst ein Handy aussuchen und dann den Betreiber, der die günstigsten Tarife anbietet. Die Mobilfunkbetreiber wollen aber erreichen, dass die Kunden sich loyal zu ihnen, statt zur Handymarke verhalten. Ein Sprecher von Nokia ist dagegen überzeugt, dass die Kunden auch in Zukunft die Handymarke und den Betreiber differenziert bewerten würden.


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