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06.04.2006

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Motorola-Werk Flensburg feiert 20. Geburtstag

Motorola-Werk Flensburg feiert 20. Geburtstag
Das Motorola-Werk in Flensburg wird im April 20 Jahre alt. 1986 übernahm das amerikanische Unternehmen die 1967 von der Storno Electronic GmbH eröffnete Produktionsstätte für Funkgeräte.

Seit der Markteinführung des weltweit ersten GSM-fähigen Mobiltelefons, des Motorola International 3200, wurde das Werk in Flensburg zum mitarbeiterstärksten Standort von Motorola in Europa.

Mit der Pilotproduktion des ersten GSM-Handys in Flensburg begann 1991 der Siegeszug des mobilen Telefonierens. Innerhalb eines Jahres lieferte Motorola die ersten 250.000 Handys aus. Aufgrund der steigenden Kapazitätsanforderungen wurde im Oktober 1998 ein neues Werk in Betrieb genommen, in dem seither vom Prototypenbau über die Fertigung bis hin zum Versand alles unter einem Dach stattfindet.

Heute werden in Flensburg rund um die Uhr Handys kundenspezifisch hergestellt und ausgeliefert - 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Neben der Produktion betreibt Motorola dort auch eines der fortschrittlichsten Prüflabore weltweit mit Testumgebungen für alle GSM- und UMTS-Standards sowie für Bluetooth-Geräte und Zubehör. Ersatzteillieferungen über Nacht, Servicehotline und das Customer Solutions & Support Center runden das Profil des europäischen Motorola-"Center of Excellence" ab. "Der Standort hat sich in unserer Strategie, hochwertige, innovative Produkte und optimalen Service rund um die Uhr zu bieten, bewährt", erklärt Dr. Christoph Hollemann, Leiter des Standorts Flensburg und Mitglied der Geschäftsführung der Motorola GmbH.

Mit der Auszeichnung zum "Standort Champion" im Rahmen des jährlichen Wettbewerbs "Fabrik des Jahres / GEO (Global Excellence in Operation)" feierte das Werk im März 2006 einen Höhepunkt seiner erfolgreichen Geschichte. Der Preis, verliehen von der Unternehmensberatung A. T. Kearney und der Zeitschrift "Produktion" unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, bescheinigt den schleswig-holsteinischen "Motorolanern" vorbildliche Leistungen in den Bereichen Innovationsfähigkeit, Wirtschaftlichkeit, Kundenzufriedenheit und Qualität.

Auch außerhalb von Geburtstagen oder Preisverleihungen zog das Flensburger Motorola-Werk in den vergangenen Jahren immer wieder prominente Gäste an. Zu seinen Besuchern zählten die ehemalige Ministerpräsidentin des Landes Schleswig-Holstein, Heide Simonis, ihr amtierender Nachfolger Peter Harry Carstensen sowie Arbeitsminister a. D. Walter Riester, der nach Flensburg kam, um sich über Modelle der Arbeitszeitflexibilisierung und Trends auf dem Telekommunikationsmarkt zu informieren.

 

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