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23.01.2002

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Motorola beendet viertes Quartal tiefrot

Motorola beendet viertes Quartal tiefrot
Der US-Technologiekonzern Motorola hat das Schlussquartal seines Geschäftsjahres mit tiefroten Zahlen beendet. Wie der weltweit zweitgrößte Handyhersteller in der Nacht zum Mittwoch mitteilte, betrug der Nettoverlust 1,2 Mrd. Dollar (Vorjahresquartal: plus 135 Mio. Dollar) oder 55 Cent pro Aktie. Motorola wies den ersten operativen Quartalsverlust seit 71 Jahren aus. Er belief sich nach Firmenangaben auf 90 Mio. Dollar oder vier Cent je Aktie. Begründet wurde das schlechte Ergebnis unter anderem mit Belastungen wegen Sonderposten in Höhe von 1,1 Mrd. Dollar nach Steuern. Die Umsätze fielen um 25 Prozent auf 7,3 Mrd. Dollar. Analysten äußerten sich wie immer kritisch zu den angeführten Sonderbelastungen. "Das geht nun bereits drei Jahre mit diesen Einmal-Effekten", meinte ein Branchenkenner. Der Markt habe sich mittlerweile daran gewöhnt. "Während wir für das erste und zweite Quartal 2002 noch mit Verlusten rechnen, wollen wir im zweiten Halbjahr 2002 wieder in die Gewinnzone zurückkehren und auf Gesamtjahres-Basis profitabel sein", erhärtete Konzernchef Christopher Galvin erneut seine Jahresprognose. Voraussetzung sei, dass es zu keinen unerwarteten Zwischenfällen politischer oder ökonomischer Natur komme. Motorola leidet wie die Konkurrenten Nokia und Ericsson unter der schwachen Nachfrage nach Handys und Mobilfunktechnologie. Das Unternehmen hat seit August 2000 48.400 Mitarbeitern vor die Tür gesetzt. Das entspricht 32 Prozent der gesamten Belegschaft, die in Spitzenzeiten aus 150.000 Personen bestand.

 

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