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12.01.2006

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Nokia: 2006 wird das Jahr des mobilen Fernsehens

Nokia: 2006 wird das Jahr des mobilen Fernsehens
Die Dynamik der aktuellen Entwicklungen rund um das mobile Fernsehen bestätigen: Das Jahr 2006 wird einen Wendepunkt für die Etablierung des Mobile-TV markieren.

Einen wichtigen Schritt stellen dabei die am 3. November 2005 veröffentlichte Absichtserklärung der norddeutschen Landesmedienanstalten und der vier deutschen Mobilfunknetzbetreiber sowie die Ausschreibungen von Übertragungskapazitäten für Handy-TV-Pilotprojekte in Hamburg und Berlin vom 4. Januar 2006 dar.

"Durch die gemeinsame Erklärung, das mobile Fernsehen schon im laufenden Jahr in allen deutschen WM-Städten in die Erprobungsphase und ab 2007 dann in den Regelbetrieb zu bringen, wird zumindest für Norddeutschland schon einmal ein verbindlicher Zeitrahmen gesetzt, auf den sich Verbraucher und Industrie gleichermaßen einstellen können", kommentiert Kai Froese, Business Manager Mobile TV im Unternehmensbereich Multimedia von Nokia in Deutschland.

Nokia hat sich schon frühzeitig auf die bevorstehende Markteinführung des mobilen Fernsehens in Deutschland vorbereitet und im November 2005 das Nokia N92 vorgestellt, das den mobilen Fernsehempfang über DVB-H unterstützt und Mitte 2006 in Europa, Afrika und Asien in den Ländern erhältlich sein wird, in denen DVB-H-Dienste zur Verfügung stehen werden. "Wir hoffen, dass das Momentum, das durch die norddeutsche Initiative aufgebaut worden ist, auch in den übrigen Teilen Deutschlands Wirkung zeigt", so Froese. "Schließlich ist Deutschland einer der weltweit wichtigsten Märkte für das mobile Fernsehen wie unabhängige Marktanalysen bestätigen."

Beste Chancen, sich als Übertragungsverfahren für das mobile Fernsehen in Deutschland zu etablieren, hat der DVB-H-Standard (Digital Video Broadcast – Handheld), der von den norddeutschen Landesmedienanstalten und den Mobilfunknetzbetreibern unterstützt wird. "DVB-H hat erhebliche wirtschaftliche wie auch strategische Vorteile", bekräftigt Froese. Zum einen setze DVB-H auf den bereits etablierten terrestrischen Digital-TV-Standard DVB-T auf, so dass Einstiegsinvestitionen beim Einführen von Mobile-TV-Diensten reduziert werden können. Zum anderen bietet DVB-H technisch die besten Voraussetzungen um dem Endkunden hinsichtlich Programmvielfalt, Empfangsqualität und Batterielaufzeit das beste mobile Fernseherlebnis zu ermöglichen. Weiterhin werde mit DVB-H die Gefahr einer deutschen Insellösung vermieden - denn DVB-H sei der weltweit am weitesten verbreitete digitale Rundfunkstandard und genieße die breite Unterstützung von Mobilfunkbetreibern, Rundfunkanstalten und Infrastruktur- und Endgeräteherstellern, so Froese.

 

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