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19.02.2002

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Nokia 5210 im Test

Nokia 5210 im Test
So richtig durchgesetzt haben sie sich noch nicht, die Wasser abweisenden und gegen Stöße geschützten Outdoor-Handys. Aber offenbar gehört es für die Hersteller inzwischen zum guten Ton, ein solches Freizeit-Telefon im Programm zu haben.

Der jüngste Spross des Weltmarkt-Führers Nokia hört auf den Namen 5210 und ist soeben in den Handel gekommen. Nokia versucht, mit dem neuen Freizeit-Handy die Eigenschaften eines robuste Telefons mit modischem Aussehen zu verbinden.

Das Äußere ist daher nicht einfach auf Outdoor getrimmt, sondern auch recht stabil gebaut. Kleinere Stürze und Regenwasser dürften dem Gerät nichts anhaben. Viel schlimmer sollte es allerdings nicht kommen, denn die Außenschale kann leicht mit einem Handgriff in zwei Teile zerlegt werden. Das erleichtert zwar den Cover-Wechsel, macht das Gerät aber deutlich empfindlicher als beispielsweise das 6250.

Die leicht gummierte Oberfläche erlaubt eine gute Handhabung. Die Tasten sind allerdings wie bei den meisten Outdoor-Telefonen etwas schwerer bedienbar. Gut ablesbar ist das Display. Das gilt auch für schlechte Lichtverhältnisse und Dunkelheit. Nokia hat nach dem Vorbild des deutschen Konkurrenten Siemens erstmals eine gelblich-orangenfarbene Hintergrund-Beleuchtung installiert.

Die eingebaute Stoppuhr mit Countdown-Zähler soll beim Sport Unterstützung leisten. Dazu kann man sich das 5210 sogar mit den beigelegten Schnüren als Riesen-Uhr an den Arm binden. Das ist wegen der Größe des Geräts jedoch eher etwas für ausgesprochen kräftige Handgelenke. Ein praktisches Feature ist das Thermometer zum Messen der Umgebungstemperatur. Leider entsprechen die angezeigten Werte nur annähernd der Wirklichkeit. Darauf wird in der Bedienungsanleitung aber auch ehrlich hingewiesen. Wie die meisten neuen Mobiltelefone verfügt auch das 5210 eine Sprachsteuerung.

Wer sich das Nokia-Headset als Zubehör kauft, kann völlig berührungsfrei telefonieren. Neben der Freizeit-Ausstattung findet man bei dem neuen Telefon aber auch einige Business-Ausstattungen. Dazu gehören die Infrarot-Schnittstelle, WAP, ein großes Telefonbuch für 250 Einträge und ein ausgefeilter Kalender mit diversen praktischen Funktionen und verschiedenen Ansichts-Möglichkeiten. Taschenrechner, Uhr und Wecker runden das Angebot ab. Die Uhrzeit in Digital-Anzeige kann man übrigens als Bildschirmschoner einstellen. Im Gegensatz zu den Ankündigungen in einigen Online-Medien besitzt das 5210 kein Radio.

Dieses Feature ist im 6510 eingebaut. Natürlich funkt das Outdoor Handy in den D- und E-Netzen (800 und 1.800 MHz). Die Sprechzeit wird vom Hersteller mit vier und die Standby-Zeit mit 170 Stunden angeben. Das Gewicht beträgt 92 Gramm. Kurznachrichten können bis zu 459 Zeichen enthalten. Das Texterkennungs-Programm T9 erleichtert das Schreiben der Kurznachrichten. Sprech- und Sprachqualität des Testgeräts können als gut bewertet werden.

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