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27.11.2008

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Nokia-Studie: Deutsche können sich am besten orientieren

Nokia-Studie: Deutsche können sich am besten orientieren
Die Wahrscheinlichkeit sich in London zu verlaufen oder zu verfahren ist höher als in Peking oder in Bangkok. Dies ist nur eines der Ergebnisse einer weltweiten Studie von Nokia zum Thema Navigation. 12.500 Menschen in 13 Ländern wurden hierfür zu ihren Navigationsgewohnheiten befragt. Dabei kam heraus, dass die Deutschen im direkten Ländervergleich den besten Orientierungssinn haben.

Die von Nokia in Auftrag gegebene Befragung ergab, dass jeder Zehnte sich in London nicht zurechtfindet. In Paris sind es 9 Prozent, in Bangkok und Hongkong 5 Prozent und in Peking 4 Prozent - dies sind die Top 5 der Städte, in denen Menschen sich leicht verlaufen oder verfahren. In London einen freundlichen Passanten nach dem richtigen Weg fragen führt auch nicht immer zum Ziel, denn: Jeder dritte Londoner gibt freiwillig zu, gerne mal bei Nachfragen eine falsche Richtung anzugeben.

Mehr als 25 Prozent der befragten Personen verlassen sich auf Online- und mobile Navigationslösungen, um zu einem bestimmten Ziel zu gelangen. Dabei lassen sich bereits heute 13 Prozent von ihren Handys an das gewünschte Ziel navigieren. Vor ein paar Jahren gab es diese Kategorie der Navigationsgeräte überhaupt noch nicht. Das Land, in dem die Menschen über den besten Orientierungssinn verfügen, ist Deutschland. Ein Drittel (34 Prozent) aller hier befragten Personen hat sich angeblich noch nie verfahren oder verlaufen. Es überrascht nicht, dass Deutschland gleichzeitig auch das Land ist, in dem sich die meisten Menschen auf Satellitennavigation verlassen. Insgesamt eine von zehn befragten Frauen gibt an, es schwierig zu finden, eine herkömmliche Karte zu lesen - zweimal so viel wie unter den männlichen Befragten. Dies lässt darauf schließen, dass das Ende herkömmlicher Navigation mit Karte und Kompass bald gekommen ist.

Einen guten Orientierungssinn zu haben scheint eher selten der Fall zu sein und trotz der großen Fortschritte, die Online-Karten und mobile Navigationssysteme bieten, verfahren oder verlaufen sich nahezu alle Befragten (93 Prozent) regelmäßig. Dabei gehen durchschnittlich 13 Minuten verloren. Dies wirkt sich in einigen Fällen enorm aus, da jeder zehnte Befragte angibt, dadurch schon zu spät zu einem Vorstellungsgespräch oder einem wichtigen Geschäftstermin gekommen zu sein oder seinen Flug verpasst zu haben. Sich zu verfahren hat aber auch einen Einfluss auf das Privatleben: Einer von zehn Brasilianern gibt an, sich schon mal verfahren und dadurch ein Date verpasst zu haben.

Wenn Menschen von Fremden nach dem Weg gefragt werden, erhalten sie oft Hinweise mit auffälligen Orientierungspunkten wie Statuen, Kirchen und Brücken, die als Wegweiser zum Ziel führen sollen. Briten bevorzugen dagegen eher Kneipen, um anderen den Weg zu erklären. In Deutschland werden hingegen Ampeln am Liebsten als Orientierungspunkt genutzt, 42 Prozent der Befragten gaben dies an.


 

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