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18.07.2002

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Nokia enttäuscht Anleger

Nokia enttäuscht Anleger
Der weltgrößte Handyhersteller Nokia konnte zwar beim operativen Gewinn im zweiten Quartal zulegen, verzeichnete aber einen leichten Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Während der Nettoumsatz um sechs Prozent auf 6,935 Mrd. Euro zurückging (Q2 2001: 7,346 Mrd. Euro) stieg der operative Gewinn um 43 Prozent auf 1, 221 Mrd. Euro (Q2 2001: 856 Mio. Euro). Nokia bekräftigt seine im Juni nach unten revidierten Gewinnprognosen und rechnet für das gesamte Jahr mit einem Gewinn zwischen 0,79 und 0,84 Euro je Aktie.

Noch unklar ist, was mit der Kreditfinanzierung von 752 Mio. Euro an die deutsche MobilCom passiert. Zur möglichen Höhe der Abschreibung machte Nokia keine genaueren Angaben, berichtet vwd.

Jorma Ollila, CEO und Chairman von Nokia, betonte, dass Nokia trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage gut positioniert sei, um die Mobilfunkindustrie in die nächste Wachstumsphase anzuführen. Für September kündigte Ollila die Einführung des weltweit ersten Zweiband-Telefons für UMTS und GSM an. Weiters beobachte er eine Verlagerung der Nachfrage hin zu Multimedia-Produkten mit Farbdisplay und neuen Services. Den weltweiten Marktanteil, der im Vorjahr bei 37 Prozent lag, bezifferte Nokia im zweiten Quartal mit 38 Prozent.

Auf der Frankfurter Börse (Xetra) reagierte der Aktienkurs mit heftigen Schwankungen. Nach dem Eröffnungskurs von 14,36 Euro stieg die Aktie am Vormittag auf 15,30 Euro und fiel dann wieder steil auf zuletzt 13,80 Euro (15.00 Uhr).


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