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02.06.2006

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O2-Chef: 2006 wird schlimmes Jahr für die Mobilfunkanbieter

O2-Chef: 2006 wird schlimmes Jahr für die Mobilfunkanbieter
Unter den Mobilfunkanbietern in Deutschland herrscht Katerstimmung, seit im vergangenen Jahr die ersten Discountanbieter auf den Markt kamen und die Preise deutlich nach unten gegangen sind. "2006 wird ein sehr schlimmes Jahr für den Mobilfunkmarkt werden", sagte O2 Deutschland-Chef Rudolf Gröger am Mittwoch vor den rund 250 Teilnehmern auf der 12. Handelsblatt-Jahrestagung "Telekommarkt Europa".

Immer schärfer würde durch den DSL-Boom in Deutschland auch die Konkurrenz aus dem Festnetzbereich. "Unser Spiel hat sich total verändert", so Gröger. "Alle Strategien sind jetzt auf das TK-Budget der Kunden ausgerichtet und alle Anbieter befinden sich dabei in dem gleichen Rennen: den Kunden möglichst schnell ihre Flatrates zu verkaufen." Neu ins Spiel gekommen seien noch die Kabelnetzbetreiber, die er bislang als Wettbewerber gar nicht "auf dem Schirm gehabt" habe. Zudem würden die Kunden aufgrund der Internet-Flatrates zunehmend preisgünstig oder sogar kostenfrei über ihren Festnetzanschluss telefonieren. Das träfe vor allem die Mobilfunkanbieter, denn die meisten Mobilfunkminuten entstünden im Haus und nicht unterwegs.

 

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