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27.09.2001

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Online-Supermarkt: Viele bei Test durchgefallen

Online-Supermarkt: Viele bei Test durchgefallen
Suppenhuhn statt Brathähnchen oder ein beliebiger Frischkäse statt Mascarpone: Solche Fehllieferungen sind beim Einkauf von Lebensmitteln im Internet durchaus keine Seltenheit. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest nach der Untersuchung von zwölf Internet-Supermärkten. Nur zwei Online-Anbieter erhielten demnach das Qualitätsurteil "Gut", alle anderen waren lediglich "befriedigend" oder "ausreichend". Eine bis ins letzte Detail korrekt ausgeführte Bestellung habe Seltenheitswert, stellten die Tester fest. Meist habe es zwar nur kleine Abweichungen gegeben, etwa wenn zu wenig vom bestellten Fisch kam. Außerdem seien bei zwei Drittel der Internet-Märkte auf der Homepage nur schwer Informationen über Lieferbedingungen, Ansprechpartner oder das Verhalten bei Reklamationen zu finden gewesen. Bei der Produktinformation hätten alle Anbieter schlecht abgeschnitten. Die Internet-Märkte informierten nur unzureichend über Zutaten, Herkunftsländer oder Güteklassen. Im Gegensatz zum Einzelhandel gebe es für den Online-Handel mit Lebensmitteln noch keine gesetzliche Deklarationspflicht.

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