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29.11.2001

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Prepaid-Handys bleiben eine attraktive Geschenk-Idee

Prepaid-Handys bleiben eine attraktive Geschenk-Idee
Prepaid-Handys haben auch in diesem Jahr das Zeug zum Bestseller unter dem Weihnachtsbaum. Zwar liegen die Preise für die Prepaid-Pakete höher als noch im letzten Jahr, doch gleichzeitig machen gesunkene Gesprächsgebühren und vielfältige Tarif-Optionen die Mobiltelefone mit Gesprächsguthaben wieder attraktiv. Das Telekommunikationsmagazin connect hat 17 aktuelle Angebote der Netzbetreiber verglichen. Im Schnitt sind die Handy-Sets rund 100 Mark teurer als noch vor zwölf Monaten. Der Grund: Zu den damaligen Schleuderpreisen griffen zwar viele Kunden zu, nutzten das Telefon jedoch nur wenig, so dass bei den Netzbetreibern - nicht zuletzt wegen der hohen Gesprächskosten - die erhofften Umsätze ausblieben. In diesem Punkt haben die Anbieter nachgebessert: Bis auf Viag Interkom bieten alle Mobilfunkbetreiber mehrere Prepaid-Tarife an. Bei der Auswahl wird geraten, genau zu überprüfen, zu welchen Tageszeiten und in welche Netze mit dem Handy hauptsächlich telefoniert werden soll. Der Newcomer unter den Anbietern, Quam, bietet unter der Woche die günstigsten Tarife für Anrufe ins Festnetz. Der Nachteil bei allen neueren Prepaid-Tarifen: Sie werden im 60/1-Takt abgerechnet - die erste Minute muss also bezahlt werden, auch wenn das Gespräch nur wenige Sekunden dauert. Wer schon vorab weiß, dass er täglich mindestens zehn Minuten ins Fest- oder T-D1-Netz telefonieren will, findet bei T-Mobil den günstigsten Vieltelefonierer-Tarif. Wer dagegen meist am Wochenende zum Handy greift, fährt mit den Klassikern Xtra Friends (T-D1), Call Ya Red (D2), Free & Easy Weekend (E-Plus) oder Loop (Viag Interkom) am besten. Anrufe in andere Mobilfunknetze sind in der Regel sehr teuer, die Anbieter kassieren pro Minute 1,69 Mark - nur Quam-Kunden können hier mit dem Tarif "my move" von günstigeren 88 Pfennigen Verbindungskosten in der Hauptzeit profitieren. Mittlerweile ist mit allen Prepaid-Karten auch das mobile Telefonieren im Ausland möglich. Ebenso erfreulich: Die SMS-Abrechnung funktioniert inzwischen offenbar reibungslos. Nach Versenden einer Kurznachricht werden die Kosten einfach vom Kartenguthaben abgebucht. Nur bei E-Plus muss der Nutzer vorab ein SMS-Paket mit 50 Nachrichten für 19,50 Mark kaufen. Achtung: Wer ein Prepaid-Paket erwirbt, geht zwar keinen Vertrag mit dem Mobilfunknetz-Betreiber ein, aber sämtliche Prepaid-Handys sind per SIM-Lock zwei Jahre lang für andere Karten gesperrt.

 

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