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19.08.2002

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Rechnungshof: Call-by-Call vermeidet Kosten

Rechnungshof: Call-by-Call vermeidet Kosten
Nach Berichten der Wirtschaftswoche hat der Bundesrechnungshof beim Bundesamt für Strahlenschutz in Salzgitter einen "krassen Fall von Geldverschwendung" aufgedeckt.

Bei Überprüfungen sei festgestellt worden, dass das Amt nicht die Einsparmöglichkeiten des Call-by-Call nutze und daher im Jahr 2001 Telefonrechnungen von insgesamt über 400.000 Euro bezahlen musste. Das Amt wolle sich nun um die Auswahl des jeweils günstigsten Netzbetreibers kümmern, schreibt die Wirtschaftswoche.

Die Möglichkeit zur freien Auswahl des Verbindungsnetzbetreibers besteht seit dem 1. Januar 1998. Durch Nutzung der Spar-Vorwahlen können die Kosten gegenüber herkömmlichen Telefonaten immer noch um mehr als 50 Prozent gesenkt werden.

Bisher ist Call-by-Call nur bei Fern- und Auslandsgesprächen und nur von den Anschlüssen der Deutschen Telekom aus möglich. Umfrageergebnisse haben gezeigt, dass 60 Prozent der Call-by-Call-Nutzer auch Ortsgespräche über die fünfstelligen Spar-Vorwahlen führen würden.

Die Bundesregierung hatte ursprünglich geplant, die Call-by-Call-Möglichkeit für Ortsgespräche zum 1. Dezember 2002 einzuführen. Das Vorhaben scheiterte im Juli aber am Einspruch der Bundesländer, die die Existenz der Teilnehmernetzbetreiber bedroht sahen.

 

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