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13.02.2003

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Regulierung: Telekom-Konkurrenz holt auf

Regulierung: Telekom-Konkurrenz holt auf
In Deutschland gibt es nach Einschätzung der Regulierungsbehörde einen wachsenden Wettbewerb am Telekom-Markt. Umsatzerlöse, Auslastung der Netze und die Zahl der Lizenznehmer wachsen trotz Konsolidierung ebenso weiter wie die Kundenzahl in Mobilfunk und Internet.

Matthias Kurth, Präsident der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post, nannte als Beleg konkrete Zahlen und Tatsachen. So seien beispielsweise in Hamburg zwölf Prozent, in Köln 21 Prozent und in Oldenburg sogar 23 Prozent aller Telefonkanäle von Wettbewerbern der Telekom bereitgestellt worden.

Ähnlich verhalte es sich im DSL-Markt. In Deutschland liege der Anteil der Wettbewerber etwas über sechs Prozent, was eine Verdopplung gegenüber dem Jahr 2001 sei. Kurth verwies auf die regional stark differierenden Marktanteile der Wettbewerber. Er liege in Oldenburg bei 15 Prozent und in Hamburg bei 34 Prozent.

Die Kunden nähmen die Angebote dankend an, erläuterte der Präsident und verwies auf weitere Zahlen. So sei dei Zahl der Internet-Nutzer um fast 17 Prozent gestiegen, hätten sich knapp drei Millionen neue Kunden bei den Mobilfunk-Anbietern gemeldet (trotz Abzugs der nichtaktiven Prepaid-Kunden) und sei um 17 Prozent mehr mobil telefoniert worden. Auch bei den Datendiensten hätten die Deutschen kräftig zugelegt: 2002 wurden den Angaben zufolge 47,5 Prozent mehr SMS (insgesamt 23,6 Milliarden) und drei Millionen MMS verschickt.


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