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06.12.2001

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Regulierung: Zu wenig Wettbewerb auf Telekom-Markt

Regulierung: Zu wenig Wettbewerb auf Telekom-Markt
Trotz steigender Marktanteile der Telekom-Konkurrenten trägt sich der Wettbewerb nicht selbst und muss deshalb weiter von der Regulierungsbehörde gesteuert werden. Zu diesem Schluss kommt die Behörde in ihrem Tätigkeitsbericht 2000/2001. Unter anderem seien die Marktanteile der seit der Liberalisierung neu entstandenen Firmen auf 70 Prozent im Mobilfunk, 42 Prozent bei Mietleitungen und 40 Prozent im Gesamtmarkt jeweils bezogen auf die Umsatzerlöse gestiegen, heißt es in dem Bericht der Regulierungsbehörde. 40 Prozent der nationalen Ferngespräche und die Hälfte aller Auslandstelefonate würden inzwischen nicht mehr von der Deutschen Telekom vermittelt. Wegen des damit verbundenen Preisverfalls hätten die Deutschen auch deutlich mehr telefoniert. Das Verbindungsvolumen sei seit der Marktöffnung Anfang 1998 um 50 Prozent gestiegen. Das sei insgesamt eine deutlich bessere Entwicklung als in allen anderen europäischen Staaten. Solange die Telefon-Infrastruktur jedoch vorwiegend im Besitz des ehemaligen Monopolisten sei, müsse der Markt weiter reguliert werden, betonte Behördechef Matthias Kurth. Sonst könnte die Deutsche Telekom ihre Konkurrenten durch "wettbewerbswidrige Preisabschläge und Dumpingstrategien" vom Markt verdrängen. Deshalb werde es zunächst auch bei der Genehmigungspflicht für die Telekom-Tarife bleiben.

 

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