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18.10.2001

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Rundfunk-Gebühr: Bitkom lehnt Computer-Steuer ab

Rundfunk-Gebühr: Bitkom lehnt Computer-Steuer ab
Der Branchenverband Bitkom hat sich gegen eine Ausdehnung der Rundfunkgebühren auf Computer ausgesprochen. Das würde dem Image Deutschlands als Hightech-Standort schaden. "Wir würden uns wünschen, dass PCs und das Internet nicht in einer Haushaltsabgabe berücksichtigt werden", sagte der Geschäftsführer des Verbandes der Computer- und Telekommunikationsbranche Bitkom, Bernhard Rohleder, laut "Financial Times Deutschland" auf der Computermesse Systems in München. Finanziell würde sich die Einbeziehung von Computern in eine pauschale Rundfunkgebühr kaum bemerkbar machen. "Sie würde genauso hoch ohne PCs und Internet ausfallen", sagte Rohleder. Genaue Berechnungen, die dies belegen, lasse der Verband derzeit erarbeiten. Zum Hintergrund: Die Ministerpräsidenten der Länder wollen angesichts des Zusammenwachsens von Fernseh-Gerät und Computer in der kommenden Woche über eine Neugestaltung der Rundfunk-Gebühr beraten. Bislang sind die Rechner bis 2004 befreit. Nach den bisherigen Planungen sollen private Haushalte künftig pauschal eine Gebühr 31,59 Mark zahlen. Von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen soll ebenfalls pauschal pro Betriebsstätte eine Gebühr erhoben werden.

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