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02.05.2003

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Smartphones lassen Handymarkt hoffen

Smartphones lassen Handymarkt hoffen
Der Handyabsatz befindet sich weltweit weiter auf dem Wachstumspfad, im ersten Quartal dieses Jahres wurden mit 107,6 Mio. Geräten um 16,6 Prozent mehr Mobiltelefone verkauft als im Jahr zuvor.

Explodiert ist förmlich im Beobachtungszeitraum der Absatz von Smartphones: Die Verkäufe der intelligenten Handys haben sich im Jahresvergleich mehr als verfünffacht - insgesamt wurden 1,7 Mio. Smartphones abgesetzt. Dies teilte der Marktforscher IDC in Framingham im US-Bundesstaat Massachussetts mit.

Gegenüber dem unmittelbaren Vorquartal, dem Weihnachtsquartal, ist der Handyabsatz allgemein wenig überraschend um 12,4 Prozent zurückgegangen. Marktführer bleibt nach wie vor der finnische Handyriese Nokia, der auf einen Marktanteil von über 35 Prozent kommt, und mit über 38 Mio. verkauften Einheiten mehr als doppelt so viel absetzte wie sein unmittelbarer Verfolger, der US-Produzent Motorola. Auf den Plätzen drei und vier bleibt ebenfalls alles beim alten, es folgen Samsung und Siemens vor der koreanischen LG Electronics, die damit Sony Ericsson aus den Top fünf verdrängt hat.

Nokia ist nach IDC-Erhebungen auch der Champ im Ring der Smartphone-Produzenten, sein Marktanteil beträgt hier gleich über 57 Prozent. Auf den Plätzen folgen Sony Ericsson (11,1 Prozent), Motorola (7,4 Prozent), Samsung (5,1 Prozent) und Handspring (4,1 Prozent). Der Smartphone-Markt profitiere vor allem von Innovationen bei Design, Betriebssystemen und Funktionalität. Eine Reihe von neuen Produkten ließe auch für das laufende Jahr und die Zeit danach einen Boom bei den intelligenten Handys erwarten, berichtet IDC: "Die Smartphones sind nun ins Visier der Alltags-User geraten und haben daher das Potenzial zum Massenmarkt", sagte IDC-Analyst Alex Slawsby.