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04.09.2001

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Studie: Knapp 25 Millionen Deutsche im Netz

Studie: Knapp 25 Millionen Deutsche im Netz
Das Internet wird immer beliebter. 24,8 Millionen Erwachsene in Deutschland nutzen inzwischen das World Wide Web. Das sind 38,8 Prozent der Deutsch sprechenden Bevölkerung ab 14 Jahren. Dies geht aus der ARD-ZDF-Online-Studie 2001 hervor. Im Vergleich zum Vorjahr gehen damit 36 Prozent mehr Menschen online. Die Vorjahres-Studie hatte ergeben, dass 18,25 Millionen oder 28,6 Prozent zu den Internet-Nutzern gehören. Nach den Erkenntnissen haben mittlerweile auch bislang internetferne Bevölkerungskreise in deutlich stärkerem Maße als früher einen Online-Zugang. Die absolut größten Zuwächse kämen aber immer noch aus der Stammklientel des Internets, die vor allem aus jungen, formal hoch gebildeten Männern bestehe. Deutliche Verschiebungen konstatiert die Studie hinsichtlich des Nutzungsortes: Wurde 1997 noch überwiegend am Arbeitsplatz oder am Ausbildungsort auf das Internet zugegriffen, so dominiert heute die Nutzung zu Hause. 78 Prozent der User hätten 2001 eine Zugangsmöglichkeit in ihrer häuslichen Umgebung. Bei der Nutzung stehe an erster Stelle die E-Mail-Kommunikation (80 Prozent), gefolgt von der zielgerichteten Suche nach interessanten Informationen (59 Prozent). Unterhaltungsangebote im Netz rangieren im unteren Mittelfeld. Sie würden nur von einem Fünftel der Befragten über 14 Jahren genutzt (20 Prozent) und spielten lediglich für die 14-19-Jährigen eine größere Rolle (42 Prozent). Die stärkere Verbreitung des Internets und die nochmals gestiegene Verweildauer im Netz gehen der Untersuchung zufolge nicht zu Lasten der Nutzung klassischer Medien. Der ohnehin geringe Anteil der Onliner, die angeben, wegen ihrer Internet-Nutzung weniger fernzusehen, Radio zu hören oder Zeitung zu lesen, sei noch zurückgegangen.