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06.01.2005

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Surfen im Büro: Nicht automatisch Kündigungsgrund

Surfen im Büro: Nicht automatisch Kündigungsgrund
Surfen zu privaten Zwecken am Arbeitsplatz ist nicht zwangsläufig ein Grund für eine fristlose Kündigung.

Eine entsprechende Entscheidung traf das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz in Mainz (Az.: 7 Sa 1243/03). Nicht einmal, wenn der Mitarbeiter Seiten mit pornografischen Inhalten aufgerufen habe, rechtfertige dies eine solche Kündigung. Der Arbeitgeber müsse zuvor das Surfen zu privaten Zwecken ausdrücklich verboten und arbeitsrechtliche Konsequenzen angedroht haben, stellten die Richter fest.

Die Revision beim Bundesarbeitsgericht wurde zugelassen.