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14.11.2001

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TK-Investitionen: Weniger Geld bleibt in Deutschland

TK-Investitionen: Weniger Geld bleibt in Deutschland
Die Konkurrenten der Deutschen Telekom wollen in den kommenden Jahren rund 20 Milliarden Mark weniger in Deutschland investieren. Hintergrund sind angeblich erschwerte Marktzugangs-Bedingungen. Diese Einschätzung traf Joachim Dreyer, Präsident der Interessenvertretung der Telekom-Konkurrenten VATM, auf der Euroforum-Jahrestagung "Telecom Trends". Der VATM vertritt die 50 größten deutschen TK-Unternehmen. Nach Dreyers Angaben zieht sich beispielsweise die Schweizer Swisscom teilweise aus dem deutschen Markt zurück. Insbesondere beim Direktanschluss im Ortsnetz verbuchten die Konkurrenten mit 0,8 von 45 Millionen Anschlüssen lediglich einen Marktanteil von 1,6 Prozent. Bei DSL gebe es damit de facto heute immer noch keinen Wettbewerb. Alternative Zugangsnetze zu den Kupferkabel-Anschlüssen der Deutschen Telekom im Ortsnetz seien nicht in Sicht. So hätten sich Richtfunk-Anbieter wie Callino, Firstmark oder Arctel bereits aus dem Markt verabschiedet. Dienste über Kabelnetze seien nicht vor 2004 zu erwarten und Glasfaseranschlüsse allenfalls für größere Geschäftskunden interessant. Auch die TK-Angebote über das Stromkabel (Powerline) seien technisch und wirtschaftlich noch längst nicht marktreif und auch die UMTS-Mobilfunkzugänge würden nur schmalbandig (128 bis 144 Kbit/s) zur Verfügung stehen.

 

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