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28.05.2004

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T-Com: RegTP lehnt 10 Cent Tarif ab

T-Com: RegTP lehnt 10 Cent Tarif ab
Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post hat den Antrag der T-Com zum 10-Cent Tarif am gestrigen Donnnerstag abgelehnt.

Zum Hintergrund: Mitte März hatte der ehemalige Monopolist bei der RegTP einen Tarif namens "10-Cent-Tarif" beantragt. Dieser beinhaltete neben einer Monatsgebühr von 4,22 die Einführung des Stundentaktes für alle innerdeutschen Festnetzgespräche. Diese sollten künftig pauschal 10 Cent pro Stunde kosten.

Die RegTP hat diesen Antrag nun abgelehnt. In der Begründung lautet es: Die zuständige Beschlusskammer hat im konkreten Fall festgestellt, dass das beantragte monatliche Aufgeld von 4,22 Euro und die für jede Inlandsverbindung pro angefangener Stunde anfallenden 10 Cent offenkundig nicht ausreichen werden, die bei durchschnittlicher Nutzung des Angebots entstehenden Kosten zu decken und der "10-Cent-Tarif" somit unzulässige Abschläge enthält.

Die T-Com will am grundsätzlichen Konzept des "10-Cent-Tarifs" festhalten. Walter Genz, Pressesprecher T-Com:"Die Reaktionen der Kunden haben uns gezeigt, dass großes Interesse an einem solchen "Sorglos-Tarif" besteht. Wir werden der Regulierungsbehörde daher schnellstmöglich einen modifizierten Antrag vorlegen."

Das wird wohl bedeuten, dass aus dem "10-Cent-Tarif" entweder ein "20-Cent-Tarif" wird, oder - wahrscheinlicher - im neuen Antrag ein höheres monatliches Aufgeld steht. Beim Abrechnungstakt von 3600/3600 will man beim Bonner Konzern nicht nachbessern.


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