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10.09.2001

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T-DSL: Fastpath bald - 1,5 Mbit zur nächsten Cebit

T-DSL: Fastpath bald - 1,5 Mbit zur nächsten Cebit
Die Pressestelle der Deutschen Telekom erwartet nun täglich die Entscheidung der Technik-Abteilung bezüglich Fastpath. Laut Aussage aus Bonn steht noch nicht fest, ob es unbedenklich sei, alle T-DSL-Anschlüsse aus dem Interleaving rauszunehmen.

Alternativ könnte die Umstellung auf Fastpath nur auf Kundenwunsch individuell durchgeführt werden, in diesem Fall als kostenpflichtige Dienstleistung. Über einen Preis und ob dieser einmalig oder monatlich gezahlt werden muss, konnte man noch keine Aussage machen. Man erwartet die Entscheidung aber innerhalb der nächsten Tage. Auf die Bandbreitenerhöhung auf 1,5 Mbit/s für Privatkunden angesprochen, erklärte man, der Fahrplan sei hier auf die Cebit 2002 eingestellt. Im Frühjahr nächsten Jahres werde es in einigen Gebieten garantierte 1,5 Mbit/s geben, dann zur doppelten monatlichen Grundgebühr. Eine volumenbasierte Abrechnung schließt man derzeit in der Pressestelle in Bonn aus. "Doppelte Leistung, doppelter Preis".

Zum Hintergrund: Die T-DSL-Anschlüsse der Deutschen Telekom werden mit einer Fehlerkorrektur - dem sog. Interleaving - ausgestattet, die nach eigener Aussage die Verbindungsqualität bei den hohen Übertragungsraten von DSL sichern soll. Diese Korrektur greift auf dem letzten Verbindungsstück zwischen der Deutschen Telekom und den Kunden. Sie bewirkt, neben angeblich höherer Stabilität, dass die Antwortzeit (Ping) vom Kunden zum Server der Telekom um etwa 20 Millisekunden pro Richtung verzögert wird. Für den normalen Surfer spielt diese Fehlerkorrektur keine Rolle. Für Fans von Online-Spielen, wie bspw. der Verkaufsschlager der texanischen Firma id-software, können sich die verlorenen 40 Millisekunden sehr wohl spielentscheidend auswirken.


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