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06.02.2002

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T-DSL: Fastpath lässt weiter auf sich warten

T-DSL: Fastpath lässt weiter auf sich warten
Die Deutsche Telekom kommt nicht recht voran bei der Umstellung der DSL-Breitbandanschlüsse auf den schnelleren Standard, der Online-Spieler in die Arme der Konkurrenz treibt. Seit nunmehr fast einem Jahr testen die Bonner Netzwerkspezialisten die Auswirkungen eine Abschaltung des Interleavings. Bislang seien noch keine verwertbaren Ergebnisse herausgekommen, wie man auf Nachfrage in der Pressestelle mitteilt. Zur Begründung der Verzögerung wurde jetzt die Etablierung der U-R2 Schnittstelle herangezogen. Diese wird benötigt, da die Telekom seit Anfang des Jahres nicht mehr die für den Betrieb der Leitung notwendige Hardware mitliefert. Die Hersteller von DSL-Karten und Modems brauchen die Spezifikation für die Kommunikation mit dem Telekomnetz, um eigene Produkte herstellen zu können. Als nächster Termin, zu dem sich möglichweise etwas in Richtung Fastpath bewegen könnte, wird jetzt die diesjährige Cebit genannt. Zweifel jedoch scheinen bei dieser Aussage angebracht, wurde doch bereits auf der letzten Cebit das Problem auch beim Riesen thematisiert. Die immer größer werdende Gruppe der Online-Spieler hat aber inzwischen durch den zügigen Ausbau der Konkurrenznetze von QSC und Arcor die Möglichkeit, der Pingfalle der Telekom zu entgehen. Kein Anbieter mit einer eigenen Technik setzt auf das von der Telekom eingeführte Interleaving.

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