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07.02.2002

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Talkline: Betrugsvorwürfe und Stellungnahme

Talkline: Betrugsvorwürfe und Stellungnahme
Die Firmen expressnet, t-link, Primus und Talkline liegen sich derzeit in den Haaren. Die beiden erstgenannten ehemaligen Reseller der Firma Talkline, die im vergangenen Jahr über iPrimus einen VISP-Vertrag (Virtual Internet Service Provider) zur Nutzung der Einwahlplattform von Talkline abgeschlossen hatten, werfen dem Elmshorner Provider eine Reaktivierung ihrer alten Accounts in betrügerischer Absicht vor. Dabei habe die Firma Talkline nach Aussage der beiden ehemaligen Reseller nach einer kurzzeitigen Abschaltung die Accounts wieder freigeschaltet und damit sowohl den Unternehmen, als auch den Kunden geschadet. Es sei nach Aussagen von Stefan Beck, Sprecher der Firma expressnet, nicht einsehbar gewesen, welche Preise für die Einwahl nach dem 1.11. für die Kunden gegolten haben. t-link hat nach eigener Aussage seit Anfang November Umsatzeinbußen von über 90 Prozent erlitten, zur Begründung wird die Reaktivierung der alten Accounts angeführt, die Talkline eigenmächtig kurz nach Beendigung des Vertragsverhältnisses durchgeführt habe. Beide Unternehmen prüfen derzeit die rechtliche Lage, um ggf. Strafanzeige gegen die Firmen Talkline bzw. iPrimus zu erstatten. Zu diesen schweren Vorwürfen nimmt Martin Ortgies, Pressesprecher der Elmshorner Talkline GmbH, in einer heute veröffentlichten Mitteilung an die Presse Stellung. Die Einwahlnummer wurde tatsächlich zum 19.12.2001 reaktiviert, also gut 6 Wochen nach der Abschaltung durch expressnet und t-link. Diese Rückführung sei vertraglich vorgesehen, allerdings im Vertrag mit dem Mittelsmann iPrimus. Ein direkter Vertrag zwischen Talkline und den genannten Resellern habe nie bestanden. Der Rückbau der Nummer sei notwendig, um die Nummern anderen VISP-Kunden zur Verfügung zu stellen. Martin Ortgies: "Durch die Rückführung auf die Einwahlplattform von Talkline wurde die Einwahlnummer unbeabsichtigt aktiv geschaltet und blieb bis zum 06.02. aktiv. Nachdem wir darauf aufmerksam gemacht wurden, ist die Einwahl sofort unterbunden worden". Man ist sich keiner Schuld bewusst. Die Kunden von expressnet und t-link hatten 6 Wochen keine Möglichkeit, die Einwahldaten zu nutzen und mussten sich daher zwangsläufig um einen neuen Provider bemühen. Die Versehentlichkeit der Freischaltung der Nummern beweise auch die Tatsache, dass man die Einwahl weder veröffentlicht noch beworben habe. Untermauert wird dies auch durch die Einwahlstatistik auf den "alten" Nummern der beiden Reseller: "Sie lag um etwa 90-95% unter den Werten vor dem 1.11.2001". Auch dem Vorwurf von expressnnet, Talkline habe massive Preiserhöhungen vorgenommen, widerspricht man in Elmshorn. "Die Einwahlgebühren entsprachen exakt den alten Vertragskonditionen mit iPrimus: Montag - Freitag 09.00 - 18.00 Uhr - 3,75 Pf/min Montag - Freitag 18.00 - 09.00 Uhr - 2,45 Pf/min Samstag, Sonntag, Feiertag 0.00 - 24.00 Uhr - 2,45 Pf/min

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