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12.04.2002

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Telefon-Anschlüsse: Gebühren für Konkurrenz sinken

Telefon-Anschlüsse: Gebühren für Konkurrenz sinken
Die Telekom-Regulierungsbehörde hat die Preise gesenkt, die Konkurrenten der Deutschen Telekom dem Ex-Monopolisten für die Nutzung der Teilnehmer-Anschlussleitung (TAL) zahlen müssen. Den alternativen Anbietern ist aber auch die neue Gebühr noch zu hoch.

Dabei geht es um die Bereitstellungs- und Kündigungs-Entgelte, die einmalig anfallen, wenn ein Telefonunternehmen den Hausanschluss eines Endkunden von der Telekom übernimmt. Die monatliche Miete des Anschlusses ist separat geregelt und beträgt derzeit 12,48 Euro.

Konkret soll die Umschaltgebühr eines ISDN-Anschlusses beim Wechsel eines Kunden von der Telekom zu einem anderen Anbieter künftig 70,56 Euro betragen. Die Telekom hatte 84 Euro beantragt. Bisher lag dieser Betrag bei 92,59 Euro. Für die Kündigung und Zurückschaltung des Kunden werden künftig 34,94 Euro verlangt, nur 45 Cent weniger als zuvor.

Branchenverbände der Konkurrenz wie VATM und Breko sind mit der Regulierungsentscheidung nicht einverstanden. Mit den hohen Einmal-Gebühren werde der Wettbewerb im Ortsnetz behindert und die Quasi-Monopolstellung der Deutschen Telekom zementiert. Der halbstaatliche Telefon-Riese hat bei den Ortsnetz-Anschlüssen mehr als vier Jahr nach der Telekom-Liberalisierung noch immer einen Marktanteil von 97 Prozent.


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