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16.01.2002

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Telekom-Preiserhöhungen: Verbände noch unzufrieden

Telekom-Preiserhöhungen: Verbände noch unzufrieden
Die beiden großen Telekom-Verbände haben die angekündigten Preiserhöhungen der Deutschen Telekom einhellig kritisiert. Sowohl Breko als VATM fordern die zuständige Regulierungsbehörde zu einer intensiven Prüfung der Vorschläge auf. Der Bundesverband der regionalen und lokalen Telekommunikationsgesellschaften (Breko) bezweifelt, dass die vorgeschlagene Preiserhöhung grundlegend etwas an der Weichenstellung für ein weiteres Telekom-Monopol, diesmal im Zukunftsmarkt DSL, ändern werde. Mit mehr als zwei Millionen DSL-Aufträgen sei der Marktführer schon weit davon geprescht. Das liege nicht zuletzt an der schon lange kritisierten und nicht kostendeckenden Preisgestaltung. Geschäftsführer Rainer Lüddemann erwartet daher von der Telekom-Regulierungsbehörde eine eingehende Prüfung des vorgeschlagenen Preisgefüges, um wenigstens für die Zukunft einen fairen und an den tatsächlichen Kosten orientierten Wettbewerb zu gewährleisten. Nach Auffassung des Verbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) orienteren sich auch die höheren Telekom-Preise nicht an den tatsächlichen Kosten. Die T-DSL-Preise bei ISDN-Anschlüssen seien nach wie vor Dumping-Preise und verzerrten massiv den Wettbewerb, betonte VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner. Die unterschiedlichen Aufpreise bei Analog- (plus 19,99 Euro/Monat) und ISDN-Anschlüssen (plus 12,99 Euro) seien nicht begründbar.

 

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