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18.08.2004

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Test: Vodafone mit der besten Service-Hotline

Test: Vodafone mit der besten Service-Hotline
Der Telefonservice der Mobilfunkanbieter wird immer besser. Besonders die Netzbetreiber investieren mit kompetenter Beratung in den Kundenservice. Das berichtet das Telekommunikationsmagazin connect in seiner aktuellen Ausgabe.

Erneut hat das Magazin die Service-Front von vier Netzbetreibern und fünf Providern unter die Lupe genommen und mit Hilfe von 15 Fragen die Kompetenz der Kundenberater im Hinblick auf Tarifberatung und technische Kenntnisse getestet. Weitere Bewertungskriterien waren Betriebszeiten und Kosten sowie Schnelligkeit.

Demnach überzeugte der Netzbetreiber Vodafone D2 zum dritten Mal in Folge mit gut geschulten Beratern sowie einer kurzen Wartezeit. Auch bei den übrigen Netzbetreibern wird Service groß geschrieben: Alle drei Konkurrenten haben an der Qualität gefeilt und schneiden besser ab als beim letztes Hotline-Test . Platz zwei erreichte T-Mobile vor E-Plus. Anders bei den Service-Providern, die deutlich weniger in Kundenservice investieren: Schlusslicht im Hotline-Ranking wurde mit der Gesamt-Note "ausreichend" Debitel: Ursache für die schlechte Bewertung ist unter anderem die unzureichende Kompetenz der Berater sowie eine schlechte Erreichbarkeit. Die beste Hotline unter den Providern bietet Phonehouse.

Erfreuliches Ergebnis des Qualitäts-Check: Die meisten Anbieter stehen Vertragskunden und Interessenten rund um die Uhr zur Verfügung. Was die Kosten angeht, zeigen sich Unterschiede bei den Anbietern: Bei allen Netzbetreibern werden Vertragskunden über eine netzinterne Handy-Kurzwahl kostenlos beraten. Die Provider kassieren dagegen auch bei ihren Bestandskunden ab: Je nach Uhrzeit und Tarif zahlen Mobiltelefonierer bis zu 79 Cent pro Minute für ein Handy-Telefonat mit der Kunden-Hotline. Lange Wartezeiten gehören jetzt überwiegend der Vergangenheit an. Ausnahmen bestätigen die Regel: Denn beim Stuttgarter Provider Debitel warteten die connect-Tester durchschnittlich fünf Minuten in der Leitung.

Hinsichtlich der Qualität der Beratung deckte das Magazin noch einigen Schulungsbedarf bei den Callcenter-Mitarbeitern auf. Schwierigkeiten machte unter anderem die Frage nach MMS-Kosten im Ausland. Und auch für das neue UMTS-Zeitalter sind besonders die Berater bei den Service-Providern noch nicht gewappnet.

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