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19.10.2001

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UMTS: Bundeswehr will mitverdienen

UMTS: Bundeswehr will mitverdienen
Der von Dauer-Finanznöten geplagte Verteidigungsminister Rudolf Scharping hat eine neue Einnahmequelle ausgemacht: Nach seinen Vorstellungen könnte die Bundeswehr den UMTS-Betreibern Tausenden Sendemasten vermieten.

Insgesamt sind nach Expertenschätzungen rund 30.000 neue Antennenmasten nötig, wenn ab 2002 der neue Mobilfunkstandard ans Netz gehen soll.

Da bei der Truppe offenbar genügend entsprechende Einrichtungen vorhanden sind, habe Scharping entschieden, "wir bieten den UMTS-Betreibern die Nutzung unserer Sendemasten an", berichtet die "Welt am Sonntag". Das könnte der finanziell ausgelaugten Truppe beim Start zusätzliche Einnahmen in Höhe von einer Miliarde Mark einbringen, heißt es weiter. Weitere 60 Millionen pro Jahr seien durchaus denkbar. Ein neuer Sendemast kostet zwischen 150.000 und 200.000 Mark. Hinzu kommt eine jährliche Miete von 5.000 Mark.

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