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30.01.2003

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UMTS-Handys: Es sind genug da

UMTS-Handys: Es sind genug da
Eine US-amerikanische Studie widerlegt die von Netzbetreibern aufgestellte Behauptung, UMTS werde sich wegen des Mangels an entsprechenden Geräten verzögern.

"Der Mangel an UMTS-Telefonen ist kein Thema mehr", heißt es in der vom Marktforscher In-Stat/MDR vorgestellten Studie. Entsprechende Handys werden "ausreichend, wenn nicht sogar im Überfluss" vorhanden sein, so das überraschende Fazit von In-Stat/MDR.

In-Stat/MDR glaubt, dass im nächsten Jahr bereits rund zwei Mio. UMTS-Handys von den Produzenten ausgeliefert werden. Diese Zahl könnte noch steigen, wenn UMTS-Pionier Hutchison Whampoa, der mit seinem "3"-Netz zuerst in Italien und Großbritannien starten will, erfolgreich sei. Je beliebter die Hightech-Handys bei professionellen Anwendern und so genannten Early Adopters seien, desto eher können sie sich in den nächsten Jahren eine solide Nischenposition am Markt sichern.

"Die wirkliche Hürde bei der 3G-Einführung ist die Akzeptanz der Konsumenten", sagte In-Stat/MDR-Analyst Neil Strother. Weitere Schwierigkeiten seien das Handover zwischen alten Netzwerken und UMTS-Systemen und Störungen durch Handset-Software. Darüber hinaus müssten neue Geräte auf über 1.000 verschiedene Parameter geprüft werden, während man bei "traditionellen" Handys mit 300 Parametern das Auslangen findet.


 

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