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26.08.2002

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UMTS: T-Mobile darf mit O2 zusammenarbeiten

UMTS: T-Mobile darf mit O2 zusammenarbeiten
Die Mobilfunkunternehmen T-Mobile und O2 dürfen ihre UMTS-Netze in Deutschland und Großbritannien gemeinsam errichten. Das will die Europäische Kommission genehmigen.

"Die Kommission beabsichtigt, die Vereinbarung zu befürworten", berichtet die Financial Times Deutschland aus Brüssel. Auch die deutsche Telekom-Regulierungsbehörde habe die Zusammenarbeit in Deutschland unter Auflagen bereits gebilligt.

Die hohen Kosten für die UMTS-Lizenzen und den Aufbau der Netze sind ein Grund für die Finanzprobleme vieler Telefonkonzerne. T-Mobile beziffert die Kosten für den Netzaufbau in Deutschland und Großbritannien auf bis zu neun Milliarden Euro. Durch ihre Allianz wollen T-Mobile und O2 bis zu 30 Prozent dieser Kosten sparen.

In ihrem Antrag an die Kommission hatten beide Unternehmen dann auch finanzielle Gründe als Hauptargument für die Kooperation genannt. Sie wollen zunächst Standorte, Masten und Stromversorgung, später auch Sende- und Empfangsgeräte gemeinsam nutzen. Die Netze sollen jedoch getrennt bleiben.

 

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