News

 

23.10.2002

4phones.de auf Twitter Dieser Artikel als Druckversion 

UMTS: Teures Nachspiel für einige Länder

UMTS: Teures Nachspiel für einige Länder
Einige Bundesländer müssen möglicherweise wegen der UMTS-Versteigerungen vor zwei Jahren Nachzahlungen in Milliardenhöhe leisten.

Hintergrund: Bei der Versteigerung durch die Regulierungsbehörde für Telekommunikation war keine Umsatzsteuer erhoben worden. Nach ersten Untersuchungen des Finanzamts Bonn könnte das falsch gewesen sein. In diesem Fall müsste die Regulierungsbehörde für die seinerzeit kassierten Einnahmen von 50,5 Milliarden Euro rund acht Milliarden Euro Mehrwertsteuer nachträglich verlangen, berichtet das Wirtschaftsmagazin "DM-Euro".

Die beteiligten Mobilfunkunternehmen wären davon nicht betroffen, da sie die Steuer von ihren jeweiligen Finanzämtern zurückbekommen würden. Schlechter siehtz es dagegen für die betroffenen Länder und Kommunen aus. Bayern, wo O2 und Quam ihren Sitz haben, müsste 1,25 Milliarden Euro auszahlen, Schleswig-Holstein als Sitz von Mobilcom wäre mit 621 Millionen Euro dabei. Nordrhein-Westfalen als Sitz von T-Mobile, Vodafone und E-Plus aber würde unter dem Strich 1,9 Milliarden Euro mehr einnehmen, weil die kassierende Behörde ebenfalls hier residiert.


 

Newsletter abonnieren

Jede Woche top informiert!

Unser kostenloser Newsletter erscheint
wöchentlich und informiert Sie über aktuelle
Nachrichten aus dem Mobilfunk-Markt.
Das Abo kann jederzeit abbestellt werden.

Ihre E-Mail-Adresse