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05.11.2001

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Umfrage: Downloads sind "killer application" für UMTS

Umfrage: Downloads sind "killer application" für UMTS
Das Herunterladen von Anwendungen aus dem mobilen Internet wird zur "Killer Application" für UMTS. Diesen Schluss legt eine bundesweite Umfrage nahe, die das Handyportal Jamba! vorgestellt hat. Demnach wollen sich 59 Prozent der Verbraucher Spiele und nützliche Applikationen auf ihr künftiges UMTS-Handy downloaden. 53 Prozent sehen ihr Zukunfts-Handy als "intelligenten" Stadtplan. 46 Prozent der von Jamba! Befragten möchten über UMTS Fotos per Funk versenden und empfangen. 43 Prozent träumen von einem Bildtelefon, bei dem sie den Gesprächspartner während des Telefonats live sehen. Die Möglichkeit, unterwegs Videoclips anzusehen, kann 40 Prozent der Verbraucher zum Kauf eines UMTS-Gerätes motivieren, hat Jamba! herausgefunden. Auch heute schon sind Downloads nach den Grundfunktionen Telefonieren (100 Prozent) und SMS (77 Prozent) die wichtigste Anwendung für Handys, hat die Umfrage ergeben. 54 Prozent der Befragten erwarten von einem Gerät, das sie heute kaufen, dass sie damit Klingeltöne und Displaylogos aus dem Internet herunterladen können. 55 Prozent legen Wert auf ein grafisches Farbdisplay, um Logos und Bilder in guter Qualität betrachten zu können. Für 22 Prozent ist die Farbdarstellung "sehr wichtig". Den schnellen Internetzugang mit GPRS, dem Vorläufer von UMTS, erwarten 57 Prozent der Befragten von einem neuen Handy. 54 Prozent sind mehr oder weniger davon überzeugt, dass der GPRS-Markt schon im nächsten Jahr in Schwung kommt. Knapp ein Viertel rechnen fest mit dem GPRS-Boom ab 2002. Wie viel Geld sind die Verbraucher bereit für mobile Mehrwertdienste - vom Klingelton bis zum Fotoalbum im Handy - auszugeben, wollte Jamba! wissen. 31 Prozent würden bis zu 10 Mark monatlich für nützliche Zusatzservices auf den Tisch blättern. 7 Prozent empfänden bis zu 25 Mark im Monat noch als angemessen, 4 Prozent sogar bis zu 50 Mark. Jamba! hat die Verbraucher auch gefragt, wie viel Geld sie für den Umstieg auf UMTS im Portmonee haben. Demnach würden 17 Prozent der Verbraucher bis zu 500 Mark für ein Zukunfts-Handy auf den Tisch legen, um in die UMTS-Welt einzusteigen. Weitere 12 Prozent wären sogar bereit, einen Tausender auszugeben. Das Gros (43 Prozent) steigt allerdings erst in die UMTS-Welt ein, wenn die Gerätepreise bei unter 100 Mark liegen. 45 Prozent der Befragten glauben, dass das frühestens im Jahr 2005 der Fall sein wird und der UMTS-Markt daher auch erst zur Mitte des Jahrzehnts in Schwung kommt. 17 Prozent erwarten den Beginn des UMTS-Booms ab 2003. Ebenso viele Verbraucher betrachten UMTS schon vor dem Start als Flop. Welche anderen Technologien außer UMTS halten die Konsumenten für wichtig? - hat Jamba! befragt und Mehrfachnennungen zugelassen. 80 Prozent sind überzeugt, dass künftige Handy-Generationen mit GPS (Global Positioning System) ausgestattet sind, der Navigationshilfe, die man heute schon in vielen Autos findet. 76 Prozent der von Jamba! Befragten glauben fest daran, dass sich Bluetooth, die Funktechnik für den Nahbereich, durchsetzen wird. Drei Viertel räumen Location-Based Services (LBS) eine gute Marktchance ein. 44 Prozent sind überzeugt, dass LBS-Dienste bald Standard bei der Mobilkommunikation sein werden. 66 Prozent erwarten, dass Suns Programmiersprache Mobile Java künftig eine Rolle in der Handywelt spielen wird, vor allem in Form von Java-Applets, kleinen Programmen zum Downloaden. Wenig Marktchancen räumen die Verbraucher hingegen der in der Branche viel zitierten japanischen UMTS-Konkurrenztechnik i-mode ein. Fast drei Viertel sind fest überzeugt, dass i-mode in Europa ohne Erfolg bleiben wird. Rund ein weiteres Viertel billigen i-mode geringe Chancen zu. Fest an den Erfolg glaubt niemand.

 

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