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20.09.2001

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Urteil: Schufa muss Negativ-Eintrag löschen

Urteil: Schufa muss Negativ-Eintrag löschen
Da musste die mächtige und gefürchtete Schufa doch tatsächlich einmal eine Niederlage hinnehmen. Weil ein vor Gericht strittiger Rechnungsbetrag einfach als Negativ-Eintrag aufgenommen wurde, verdonnerte das Landgericht Düsseldorf die Schufa jetzt zur Löschung der Daten (AZ: 12 O 392/01). Ein Kunde war mit seinem Mobilfunk-Unternehmen in Streit über den Kündigungstermin geraten. Der Anbieter verlangte einen Betrag von 479,40 Mark, was der Kunde als ungerechtfertigt ansah. Das Unternehmen beantragte einen Mahnbescheid, gegen den Widerspruch eingelegt wurde. Darüber muss das zuständige Gericht erst noch entscheiden. Inzwischen hatte das Mobilfunk-Unternehmen allerdings die Schufa darüber informiert, dass der Kunde eine offene Rechnung in Höhe von 590,73 Mark (inklusive der Kosten des anhängigen Mahnverfahrens) nicht bezahlt habe. Die Schufa vermerkte den Saldo in ihren Unterlagen, was dazu führte, dass dem Kunden sein Kreditkartenkonto gesperrt wurde. Dieses Vorgehen haben die Düsseldorfer Richter nun gestoppt. In einer Einstweiligen Verfügung wurde die Schufa verpflichtet, den Negativ-Eintrag unverzüglich zu löschen und auf keinen Fall an Dritte weiterzugeben.

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