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17.10.2001

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Verbraucherschutz: Telekom verstößt gegen BGH-Urteil

Verbraucherschutz: Telekom verstößt gegen BGH-Urteil
Mit BGH-Urteil vom 12. Juni dieses Jahres wurde der Deutschen Telekom AG untersagt, auf Telefonkarten einen Zusatz aufzubringen, nach dem die Karte zeitlich begrenzt ist. Ein solcher Zusatz, so der Bundesgerichtshof, benachteilige den Kunden unangemessen. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, die dieses Urteil angestrengt hatte, plant nunmehr, ein Ordnungsgeld gegen die Telekom zu beantragen, weil diese weiterhin befristete Karten für öffentliche Fernsprecher verkauft, so die Verbraucherschützer aus Baden-Württemberg. Auch der Verbraucherzentrale Sachsen liegen Informationen darüber vor, dass bei der Verwendung von älteren Telefonkarten, für die beim Kauf keine Begrenzung vorgesehen war, bei der Benutzung jetzt auf dem Display eine Meldung erscheint: „Gültig bis 12/2001“. Somit können sich auch die sächsischen Verbraucherschützer des Eindrucks nicht erwehren, dass die Deutsche Telekom AG auf den Zeitfaktor setzt. Denn nur, wer von dem Urteil schon gehört hat, kommt auf die Idee, sich zu beschweren. Alle anderen werden die Karte nach Ablauf des aufgedruckten Datums vermutlich wegwerfen. Deshalb raten die sächsischen Verbraucherschützer Telefonkartenbesitzern, Karten auf jeden Fall auch über die eingedruckte Gültigkeitsdauer hinaus aufzubewahren, sich das Restguthaben zu notieren und sich von Meldungen auf dem Display, dass die Karte ablaufe, nicht irritieren zu lassen. Sollten die Karten tatsächlich nach Ablauf der angegebenen Gültigkeitsdauer nicht mehr benutzbar sein, wird empfohlen, sich an die nächstgelegene Beratungsstelle der Verbraucherzentrale zu wenden.

 

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