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30.01.2003

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Video-Übertragung vom UMTS-Handys auf PC

Video-Übertragung vom UMTS-Handys auf PC
Der japanische Mobilfunkriese NTT DoCoMo hat eine Videokommunikations-Plattform für Übertragungen zwischen PCs und 3G-Telefonen vorgestellt.

Die Technologie, die sich noch im Prototyp-Stadium befindet, soll eine bi-direktionale Videoverbindung in Echtzeit zwischen PCs und den FOMA-Telefonen des Unternehmens ermöglichen. Um die Video-Übertragung nutzen zu können, muss der PC allerdings über eine Breitbandanbindung verfügen. Der Konzern will auf Basis der Plattform ab September Kommunikationsservices für Privat- und Geschäftskunden anbieten.

Die Technologie basiert auf internationalen Standards und wurde in Zusammenarbeit mit NTT Cyber Space Laboratories entwickelt. Die Plattform ist nach Angaben von NTT DoCoMo die erste ihrer Art. Bei der Entwicklung bereitete vor allem die Anpassung der unterschiedlichen Standards zwischen IP-Netzwerken und den FOMA-Mobiltelefonen, dem UMTS-Service von NTT DoCoMo, Probleme. In den kommenden Monaten will das Mobilfunkunternehmen zusammen mit anderen Tochterunternehmen von NTT das System weiter austesten. Die Plattform soll auch die Video-Kommunikation zwischen zwei PCs verbessern.

NTT DoCoMo geht davon aus, dass die Technologie in unterschiedlichen Anwendungen wie für Außendienstmitarbeiter, Beratungsservices oder für Überwachungsaufgaben genutzt werden kann. Gleichzeitig erhofft sich das Mobilfunkunternehmen einen Schub für sein UMTS-Angebot, das bisher nicht die Erwartungen erfüllte.


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