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09.06.2004

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Vorsicht: Billige TFT-Monitore können flimmern

Vorsicht: Billige TFT-Monitore können flimmern
Getäuscht fühlt sich derzeit mancher Computerbesitzer, der sich einen so genannten TFT-Monitor als vermeintliches Schnäppchen gekauft hat: Denn viele TFT-Bildschirme, die mit Niedrigpreisen locken, verfügen nur über einen analogen VGA-Anschluss.

Die Folge: Das Bild kann trotz modernster Grafikkarte flimmern. CHIP Online klärt auf, wie man sich beim Kauf eines neuen Monitors vor unliebsamen Überraschungen und Kopfschmerzen schützt.

Normalerweise sind TFT(Thin Film Transistor)-Monitore deutlich besser als Röhrenmonitore. Denn die digitalen Flachbildschirme sind nicht nur formschön und platzsparend - sie liefern in der Regel auch ein flimmerfreies Bild mit klaren Konturen, arbeiten stromsparender und sind wesentlich augenfreundlicher als ihre analogen Vorgänger.

Allerdings: Mancher TFT-Hersteller macht sich den guten Ruf der TFT-Technik und die Ahnungslosigkeit der Verbraucher zunutze und bietet seine Bildschirme nur mit dem - billigeren - analogen VGA-Eingang an.

Das Problem dabei: Moderne Grafikkarten steuern TFT-Monitore üblicherweise über eine DVI-Schnittstelle (Digital Video Interface) an. Lediglich für den Fall, dass ein analoger Röhrenbildschirm angeschlossen werden soll, bieten sie meist zusätzlich einen analogen Ausgang.

Christian Riedel Chefredakteur CHIP Online: "Mit dem über DVI gelieferten digitalen Signal arbeitet ein TFT-Monitor normalerweise einwandfrei. Schließt man den digitalen Bildschirm jedoch über eine analoge Schnittstelle an die Grafikkarte an, kann dies die Signalqualität - abhängig von der sonstigen Hardware - deutlich verschlechtern. Die Folge: das Bild flackert oder flimmert und der Käufer ist von seinem neuen Monitor zu Recht enttäuscht."

Es wird empfohlen nur einen TFT-Monitor mit digitalem Eingang zu kaufen und in der Produktbeschreibung auf die Bezeichnung DVI-D (rein digital) oder DVI-I (analog und digital) zu achten.

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