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21.08.2006

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mobilcom: Maßnahmen gegen Betrug im Mobilfunk greifen

mobilcom: Maßnahmen gegen Betrug im Mobilfunk greifen
Seit einem Jahr geht mobilcom im Rahmen eines internen Projektes aktiv gegen Betrugsversuche im Prepaid-Bereich vor. Mit Erfolg: In enger Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei konnten einige "schwarze Schafe" überführt werden, die nicht nur mobilcom, sondern nahezu jeden Mobilfunkanbieter hintergehen wollten.

Netzbetreiber wie Serviceprovider kennen die Problematik: "Schwarze Schafe" der Mobilfunkbranche versuchen, illegal große Mengen an Prepaid-Paketen mit subventionierten Handys in Einzelteilen zu verschachern. Dabei handelt es sich um betrügerisches Vorgehen gegen vertragliche Vereinbarungen mit dem Mobilfunkanbieter, das zu erheblichem finanziellen Schaden führen kann. Seit etwa einem Jahr ergreift mobilcom effektive Maßnahmen zur Verringerung des Betrugsrisikos, um so die Mobilfunkanbieter sowie den seriösen Fachhandel zu schützen. Mit Erfolg: Seit Beginn konnten bereits drei Betrüger-Gruppen in Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei überführt werden.

"Vielen ist gar nicht bewusst, dass es sich hier nicht um Bagatelldelikte, sondern um einen Straftatbestand handelt, der vom Staatsanwalt verfolgt wird", erklärt Dr. Jens Gerhardt, Bereichsleiter Handel-Vertrieb. "Mit unseren internen Maßnahmen versuchen wir, die Branche dafür zu sensibilisieren und vor dem Missbrauch zu warnen." In erster Linie habe mobilcom den rechtlichen Rahmen für den Umgang der Handelspartner mit der Ware enger gesteckt.

Darüber hinaus wurden verschiedene Auswertungs- und Kontrollmechanismen systemisch installiert - zum Beispiel die Überprüfung von Aktivierungs- und Nicht-Telefonie-Quoten. "Gemeinsam mit der Kriminalpolizei konnten bereits einige Vergehen aufgedeckt werden", berichtet Dr. Jens Gerhardt. "In mehreren Fällen wurden die Täter auf frischer Tat ertappt." Auch durch Begrüßungsanschreiben oder -anrufe bei vermeintlichen Kunden seien "schwarze Schafe" erwischt worden. Die Folge: Durchsuchungen und Untersuchungshaft. "Wir ziehen eine sehr positive Einjahresbilanz und werden auch künftig intensiv in dieser Richtung weiterarbeiten."

 

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